Franz Renggli - Körperpsychotherapeut /Paar-, Baby- und Familientherapeut
 
 

                                                                                         

Rundbrief 2018 zur pränatalen Psychologie

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

In diesem Sommer haben meine Mitarbeiterin Anke Eyrich (www.diewiege.com) und ich mit dem Kurs VII: Arbeit mit Familien unsere Weiterbildung in pränataler Körperpsychotherapie zum ersten Mal ganz abgeschlossen. Dabei waren wir völlig überrascht und berührt, wie feinfühlig Kinder sich in die Paardynamik ihrer Eltern einfühlen und diese auch zur Darstellung bringen können. Es ist erstaunlich, was in einer Familienarbeit zu erreichen ist, wenn nicht nur mit Gesprächen, sondern mit diesen ganz feinen Körperberührungen und -Sensationen gearbeitet wird, wie wir sie über Jahre entwickelt haben. Und nicht vergessen werden darf die Gruppe: So viel Heilendes neu zu erfahren ist nur möglich, wenn die Mitglieder einer Familie alle Teilnehmer/Innen aus der ganzen Gruppe als zusätzliche Unterstützung auswählen dürfen.

NEU: Anke und ich sind so begeistert, dass wir diese Erfahrung auch für andere Menschen öffnen wollen, die keine Weiterbildung bei uns, bei mir machen wollen. In diesen Familientagen wollen wir an vier ganzen Tagen jeweils mit je einer Familie arbeiten. Dabei sollen die Altersstufen soweit wie möglich gemischt werden: Eine Familie mit kleinen Kindern, eine mit pubertierenden bis jungen Erwachsenen und schliesslich 40/50-jährige Menschen mit einem oder beiden alten Elternteilen. Da wir diese Arbeit in einem geborgenen Raum anbieten möchten, in meiner Praxis ist die Teilnehmerzahl auf 12 begrenzt. Wenn ihr eine Familie kennt, die an einer solchen – kostenlosen - Behandlung in unserem Seminar Interesse hätte, dürft ihr gerne mit mir Kontakt aufnehmen. Gerichtet ist dieser Kurs an Menschen, die bereits mit Familien arbeiten oder die es in Zukunft gerne tun wollen.

NEU: Sowohl mit Anke Eyrich vor zwei Jahren, als auch mit Michaela Mardonovic (www.horus-center.com) diesen Sommer, haben wir erfahren, dass die Teilnehmer/Innen des Kurses V: Lebensanfang die tiefsten Erfahrungen und Transformationen erleben durften. Deswegen haben Michaela und ich beschlossen im nächsten Jahr eine solche Arbeit für einen grösseren Kreis an Menschen zugänglich zu machen: Aufenthalt in der geistigen Welt und Entschluss zu kommen, die Zeit vor der Zeugung, die Empfängnis selbst und die erste Zeit danach, das heisst, wie die Eltern reagieren, wenn sie spüren/wissen, dass sie schwanger sind. Geplant ist ein viertägiges Seminar mit insgesamt neun Teilnehmer/Innen. Bedingung ist eine frühere Teilnahme an einem Seminar: Reise in die eigene Schwangerschaft und Geburt bei mir, bei Michaela oder bei einem unserer/meiner Schülerinnen (Siehe meine Therapeutenliste auf meiner Webseite). Und Menschen die heilerisch/therapeutisch tätig sind oder es werden wollen haben Vorrang bei der Anmeldung. Zur genaueren Beschreibung dieses Seminares siehe auch den Text von Michaela Mardonovic in meinem Rundbrief in der Rubrik Kurse und Seminare.

*

Von mir persönlich möchte ich mitteilen, dass ich mit meinen 75 Lebensjahren immer noch für diese pränatale Arbeit voll engagiert bin. Jedoch muss ich Rücksicht nehmen auf mein immer grösser werdendes Bedürfnis nach Ruhe. Nur so werde ich noch lange weiter arbeiten können, was ich auch beabsichtige. Und weil ich mit Anke und Michaela zwei neue Seminare anbiete, werde ich mein Angebot: Reise in die eigene Schwangerschaft und Geburt drastisch senken, von bisher 8 auf 2 Seminare pro Jahr. Dabei nehme ich nur noch Menschen an, die selber heilerisch/therapeutisch tätig sind oder es gerne werden wollen. Und ich kann diese Selbsterfahrungsseminare gut an meine Schülerinnen und Schüler übergeben, weil sie immer erfahrener werden und ferner meine Art der Arbeit durch diverse moderne Methoden ergänzen und erweitern - siehe die Therapeutenliste auf meiner Website. Jedoch will ich weiterhin wie bisher vier Paarseminare anbieten, weil solche nur von zwei Paaren angeboten werden: Von Gudrun Indlekofer und Joachim Detjen (www.geburt-und-leben.de) und von Anke und Hanse Eyrich (www.diewiege.de). Da es sich beide Male um Paare handelt, sind sie besonders prädestiniert diese Seminare anzubieten.

Im Februar diesen Jahres habe ich mit Ines Oberscheid (www.yogacentrum-erding.de) meine neue Weiterbildung angefangen mit einer Gruppe von 24 Menschen, zusammen mit zwei Assistenten. Wir waren zuerst skeptisch, ob so eine subtile Arbeit in einer so grossen Gruppe überhaupt zu vermitteln ist – und waren von unserer Erfahrung angenehm überrascht, wie schnell sich diese Gruppe zusammen gefunden und in Kleingruppen wunderbar miteinander arbeitet, wie sie sich gegenseitig in ihren Prozessen unterstützen. So plane ich im 2019 mit einer neuen Weiterbildung zu beginnen, diesmal mit Helena Zeier aus Basel (www.heilräume.ch). Definitiv ausschreiben werde ich diese Weiterbildung erst im nächsten Rundbrief 2019.

Ich freue mich natürlich darüber, dass im deutschsprachigen Raum immer mehr Weiterbildungen von Schüler/Innen angeboten werden, die sich an meiner Methode und Arbeitsweise orientieren. An erster Stelle sei Gudrun Indlekofer und Joachim Detjen erwähnt (www.geburt-und-leben.com), die diesen Herbst (vom 28. September bis 3. Oktober 2017) schon ihre vierte Weiterbildung beginnen. Sie beide sind seit vielen Jahren auf Paare spezialisiert und werden dies auch in einem speziellen Seminar V anbieten. Ihr Zentrum befindet sich im Süden von München, in Pittenhart-Oberbrunn im Chiemgau, circa eine Stunde von München entfernt. Anmeldung Telefon +49 8624 87 59 806 oder gudrun.indlekofer@posteo.de.

Ebenfalls im Norden von München, in Erding haben Ines Oberscheid (www.yogacentrum-erding.de) und Michaela Mardonovic aus Ljubljana (www.horus-center.com) ein zweites Weiterbildungszentrum aufgebaut. Dabei ist Ines spezialisiert auf systemische Arbeit mit Familien, Familienstellen und seit neuestem auf rezeptive Musiktherapie. Michaela andererseits zeichnet sich aus durch ihre spezielle Art der Spiritualität, siehe ihr Buch: Yogananda, verwirkliche dein wahres göttliches Selbst, wozu sie auch regelmässig Seminare anbietet. Ines und Michaela haben vor einem Jahr mit ihrer ersten Weiterbildung mit sechs Kursen angefangen und bereits im Herbst 2018 sind sie bereit, mit einer neuen Weiterbildung zu beginnen. Die beiden Frauen kann ich natürlich sehr empfehlen, weil ich ja mit beiden meine laufenden Weiterbildungen hier in Basel anbiete. Beide führen übrigens regelmässig auch Seminare an: "Reisen in die eigene Schwangerschaft und Geburt". Anmeldung +49 8122 56 75 66 oder info@ines-oberscheid.de. Siehe auch www.ines-oberscheid.de oder www.horus-center.com für Michaela.

In der Zwischenzeit ist ein drittes Zentrum für meine Weiterbildung entstanden und zwar im Norden Deutschlands an der Ostsee, in Greifswald: Verena Lauffer, Fachärztin für Psychosomatik und Lehrbeauftragte für funktionelle Entspannung, beginnt am 19.1.2018 ihre Weiterbildung in der pränatalen Dimension. Diese ist auf acht Wochenenden verteilt über zwei Jahre. Zudem bietet Verena auch regelmässig Selbsterfahrungen an, um die eigene Geburt und Schwangerschaft zu erleben. Wichtig bei ihrer Weiterbildung und Selbsterfahrung: Ärzte können dadurch Zertifizierungspunkte beantragen. Anmeldung: +49 3834 50 23 23 oder verenalauffer@web.de.

Erwähnen will ich auch Helga Fink, mit der ich selber eine Weiterbildung gegeben habe an der Kunsthochschule in Nürtingen (Nähe Stuttgart). Helga macht ihre neuen Weiterbildungen jeweils mit dem Kunst-und pränatalen Therapeuten Klaus Evertz: Interessenten melden sich an Helga Fink +49 711 55 09 43 50, siehe auch www.helgafink.de.

Hinweisen will ich schliesslich auch noch auf meinen Altmeister William Emerson – er hat eine Weiterbildungsgruppe sowohl in der Schweiz wie auch in Deutschland. Informationen über www.emersonbirthrx.com oder direkt bei Margret Overdick: m.overdick@web.de oder aber Telefon +49 251 260 225. Und ebenfalls erwähnt seien all die diversen Weiterbildungsangebote innerhalb der International Society for pre-and perinatal Psychology and Medicine, der ISPPM e.V. welche in ihren Rundbriefen regelmässig angeboten werden – verteilt über ganz Europa. Zu erreichen über das Sekretariat der ISPPM, Johanna Schacht +49 611 974 575 98 oder secretary@isppm.de.

Neue Literatur

An erster Stelle möchte ich auf das neue Buch von Ursula Henzinger hinweisen: Bindung und Autonomie in der frühesten Kindheit, humanethologische Perspektiven für Bindungstheorie und klinische Praxis (2017 Psychosozial Verlag). Ursula hat 1999 ihr erstes Buch über die Kulturgeschichte des Stillens geschrieben, jetzt erfolgt ihr Opus Magnum, an welchem sie viele Jahre gearbeitet hat. Einmal hat sie Krabbelkinder zusammen mit ihren Müttern in einer Gruppe beobachtet und wie die Babys untereinander Kontakt aufnehmen und Konflikte austragen und zudem betreute sie über viele Jahre eine Malgruppe von 1-jährigen Kindern und älter, wie sie mit Pinsel und Farbe auf dem Schoss ihrer Mutter, beziehungsweise ihres Vaters malen.

Dabei hat Ursula Henzinger die gesamte Bindungstheorie rund um John Bowlby aufgearbeitet, zudem stützt sie sich auch immer wieder auf Ethologie, das heisst vergleichende Verhaltensforschung an Tieren und im besonderen natürlich von Affen, um sie mit dem Verhalten von Müttern, ihren Babys und Kleinkindern in ursprünglichen Kulturen zu vergleichen. Dabei gibt es keine Literatur, welche Ursula nicht berücksichtigt hätte, - ihr Literaturstudium und die Darstellung der Bindungsforschung bis heute ist umwerfend gut.

Vor allem verdienstvoll ist, dass sie sich eingehend mit dem Zürcher Modell rund um Norbert Bischof auseinandergesetzt hat und dieses in ganz einfachen Worten erklärt (was im Original bei Bischof sehr schwierig ist). Dabei kennt Bischof drei Verhaltenssysteme, nämlich 1) das Bedürfnis nach Sicherheit und Geborgenheit: das Suchen nach Vertrautem. 2) Das Explorations-und Neugierdeverhalten: das Suchen nach Neuem und Fremdem (die Unternehmungslust eines Babys und Kleinkindes) und 3) der Autonomieanspruch eines jeden Babys und Kleinkindes. Um es vorweg zu nehmen: Je einfühlsamer die Eltern auf die Bedürfnisäusserungen und Signale ihrer Kinder eingehen - seit allem Anfang an, desto ausgeprägter ist sein Autonomiebestreben später: es wird sich leicht von der Mutter, von den Eltern wegbewegen, um etwas zu entdecken oder aber selber lösen zu wollen. Dabei werden die drei Verhaltensbereiche jeweils eindrücklich gezeigt im Alter von 0-6 Monaten, im zweiten Halbjahr, im zweiten Lebensjahr und beim älteren Kind. Das ganze Buch ist ein Schatz an Informationen bis hin zum Co-Sleeping, nämlich das ein Baby ursprünglich, bei den Primaten sowie bei den ursprünglichen Kulturen immer bei der Mutter/bei den Eltern schlafen will und dabei natürlich viel früher ein ruhiges Schlafverhalten zeigt und das heisst nächtlicherweise durchschlafen kann. Immer wird die entsprechende Originalliteratur zitiert.

Eindrücklich ist das Experiment mit der Gans Feli, ein Experiment welches in den 60er Jahren durch Bowlby angeregt, aber erst vor kurzem publiziert wurde: Nämlich ein Gänseküken, welches ohne Muttererfahrung schlüpfen und aufwachsen muss. Erinnert sei, dass der Vorgang der Prägung von Konrad Lorenz an Graugänsen entdeckt worden ist. Ein erschütterndes Dokument, welches die Autorin kaum zu veröffentlichen getraute und sich bei ihrem Gänsekind zum Schluss ausdrücklich entschuldigt!

Zum Schluss seien drei Beispiele aus Ursulas direkten Beobachtungen an Kleinkindern erwähnt. Einem Baby wird von einem anderen etwas weggenommen, worauf es fragend die Mutter dieses Babys anschaut - nicht seine eigene Mutter. Oder ein Baby (Eva, neun Monate) beginnt zu weinen, worauf drei andere schlagartig ruhig werden: Alle Augen pendeln gespannt zwischen Eva und ihrer Mutter hin und her, bis sie von ihrer Mutter aufgenommen wird, sich an ihrem Körper beruhigen kann - erst dann können die drei Babys sich wieder ihrer eigenen Beschäftigung zuwenden (:256). Oder als das Baby Mateo Sarah (10 Monate) zu nahe kommt, ist sie irritiert und schaut bittend Mateos Mutter an. Erst wie Mateo dies bemerkt, weicht er zurück und Sarah schaut glücklich zur eigenen Mutter. Diese Beispiele sollen zeigen, wie kompetent Babys von allem Anfang an sind und subtil miteinander Kontakt aufnehmen - allerdings in einem sicheren und geborgenen Raum. Dieses Buch sei allen Fachpersonen, welche sich mit Babys und kleinen Kindern beschäftigen, aufs wärmste empfohlen.

Schon im letzten Rundbrief habe ich auf Ingrid Löbners Buch: Gelassene Eltern-Glückliche Kinder hingewiesen (2016). In diesem Jahr ist bereits ihr zweites Buch erschienen: Erziehen mit Mut und Muse, was Babys, Klein- und Vorschulkinder wirklich brauchen, ebenfalls im Verlag Fischer und Gann erschienen (2017). In diesem Buch geht Ingrid ganz praktisch auf Probleme und Konfliktsituationen mit Babys und kleinen Kindern ein - Fragen wie sie ihr nach ihren Vorträgen immer wieder gestellt werden. Dabei ist Ingrid einmal "Anwalt" der speziellen Eigenheiten unserer Kinder so vor allem ihrer Langsamkeit, daneben aber weist sie die Eltern ausdrücklich darauf hin, dass sie ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche genau so ernst und wichtig nehmen müssen – nur so kann ein echter Dialog zwischen Eltern und Kinder entstehen.

Hinweisen möchte ich auch auf einen Artikel von Thomas Verny über Genetik/Epigenetik: Do Genes Matter? In: Journal of prenatal and perinatal Psychology and Health 30, Heft 4: 227-255. Dabei ist Epigenetik das Wissen darum, dass unsere Gene je nach Umweltsituation, je nach Einfluss der Eltern verändert werden in ihrer Aktivität: Sie können überstark aktiviert – oder aber stumm geschaltet werden. So kann Verny zeigen, wie die Sorge und Zuneigung der Mutter die Genaktivität im Gehirn ihrer Kinder beeinflusst, konkret: ob sie eine Bindung zur Mutter aufbauen können. Oder er kann zeigen, wie bei Mäusen ein negatives soziales Umfeld Tumor Wachstum begünstigen oder Isolation die Sterblichkeit durch chronische Krankheiten erhöht. Und schliesslich: schon bevor ein Kind gezeugt ist, beeinflussen das Leben die Erfahrungen der Eltern: ihre Nahrung, Drogen, Exposition von gefährlichen Substanzen oder Stress, die Gesundheit ihrer Kinder und Grosskinder. Dieser Artikel ist die Grundlage für ein zukünftiges Buch von Thomas Verny mit dem Arbeitstitel: The Hidden Brain, Biology of the Unconscious.

Das Buch von Barbara Schlochow: Gesucht: Mein verlorener Zwilling, Liebe und Tod am Beginn des Lebens 2007 war in letzter Zeit vergriffen – übrigens das Beste aller Zwillingsbücher. Jetzt erscheint es wieder bei Book on Demand, versehen mit einem neuen erweiterten Kapitel in dem sie auch über Reinkarnation schreibt.

In diesem Zusammenhang möchte ich darauf hinweisen: Dieter Hassler hat schon 2011 ein Buch geschrieben: Indizienbeweise für ein Leben nach dem Tod und die Wiedergeburt, I: Spontane Erinnerungen kleiner Kinder an ihr "früheres Leben".  Ganz vergessen habe ich im letzten Rundbrief, dass von Dieter Hassler in der Zwischenzeit zwei neue Bücher erschienen sind mit dem selben Titel: Indizienbeweise... aber diesmal geht es nicht um Kinder, sondern um die Berichte von Erwachsenen. Untertitel dieser neuen Bücher: Rückführungen in "frühere Leben" und deren Nachprüfung, Band 2a und 2b Shaker Media. Wie schon im Band eins über Kinder hat Dieter Hassler die Weltliteratur über Reinkarnation durchstudiert und die eindrücklichsten Fälle daraus in einer knappen und gut lesbaren Art dargestellt – immer mit Angaben wo die Originalarbeit zu finden ist. Dabei zeigt sich: die Beweise für ein früheres Leben, für die Reinkarnation sind so überwältigend, dass nur aus ideologischen Gründen jemand diese Beweise ablehnen muss, beziehungsweise nicht zur Kenntnis nehmen kann. Unbedingt lesenswert.

Schon im letzten Rundbrief habe ich auf das neue Buch von Thomas Harms (Hg. 2016) hingewiesen: Körperpsychotherapie mit Säuglingen und Eltern im Psychosozial Verlag. Jetzt ist im selben Verlag auch sein erstes Buch zum selben Thema neu aufgelegt worden: "Auf die Welt gekommen, die neuen Babytherapien", ursprünglich herausgekommen bei Leutner 2000, jetzt bei Psychosozial Verlag 2017. In diesem Zusammenhang sei auch auf den Katalog des Psychosozial Verlages hingewiesen: „Kind sein, aufwachsen, reifen“ – es scheint, dass dieser Verlag sich immer stärker engagiert für die frühe psychische Entwicklung eines Menschen, inklusive der pränatalen Psychologie.

In "letzter Minute" habe ich den Artikel von Claudette Nantel gelesen: Reflections of a Psychotherapist on Human Conception. In: Journal of prenatal and perinatal Psychology and Health 31, Heft 4. 2017: 272-290. Erstmal stellt sie die Weltliteratur zusammen über das Erleben einer Zeugung – von Frank Lake, Graham Farrant bis Wendy McCarty, dann aber präsentiert Nantel eigene Erfahrungen, so beispielsweise die Konzeption einer Frau, sie wird Ellen genannt, die am Tag gezeugt wurde, als ihr 3-jähriger Bruder starb – und sie stellt das Leben dieser Frau vor mit all ihren Konsequenzen. Oder sie berichtet auch von Sonja welche durch eine Vergewaltigung entstanden ist. Ich finde diesen Artikel sehr informativ.

A Weiterbildungen 2018: Erfahrungen aus Schwangerschaft und Geburt als Quelle von Heilung.

NEU: 1.) Kurs VI: Arbeit mit Paaren 2018 und

           Kurs VII: Arbeit mit Familien 2019

Meiner Weiterbildung: Erfahrung aus Schwangerschaft und Geburt als Quelle von Heilung.

Mit Michaela Mardonovic aus Ljubljana (www.horus-center.com) habe ich im August diesen Jahres meinen Kurs V gegeben: Übergang der Seele aus der geistigen Welt, der Lebensanfang. Wir werden im Sommer 2018 und im Sommer 2019 unsere Kurse VI: Arbeit mit Paaren und VII: Arbeit mit Familien jeweils Anfang Juli anbieten. Beide Kurse sind im Prinzip offen für meine alten Schüler/Innen welche Kurs I-IV absolviert haben oder aber für Menschen mit entsprechend therapeutischer Vorbildung. Anmeldung bei mir persönlich.

Zudem werde ich mit Michaela Mardonovic in Budapest eine Intensivwoche anbieten für ausgebildete pränatale Therapeuten/Innen aus Ungarn, damit sie unsere Art der Körperpsychotherapie kennenlernen – zumal ja mein Buch auf Ungarisch übersetzt worden ist und es dort fast ein Bestseller wurde.

2.) Trauma-Heilung bei Babys

Wie jedes Jahr biete ich auch im 2018 wieder mein Babyseminar an. Dabei arbeite ich jeweils mit fünf Familien und ihren Babys. Interessierte Teilnehmer/Innen können mir zusehen oder auch die Rolle der Co-Therapie übernehmen – eine optimale Möglichkeit um zu lernen. Und der heilende Raum für Babys und ihre Eltern in dieser geschützten Atmosphäre der Gruppe ist besonders hoch, so habe ich auch jedes Jahr Familien mit Interesse an einer solchen Behandlung, die unter Umständen weit weg von Basel wohnen. Falls ihr eine Familie kennt, die eine solche Behandlung möchte, nehmt bitte mit mir Kontakt auf.

Datum: 31. Mai 18.00 bis 3. Juni 17.00 2018. Kosten: 650 SFr.

3.) Familientage

NEU: zusammen mit Anke Eyrich (www.diewiege.com) (siehe genaueres am Beginn dieses Rundbriefes)

Angeregt durch unsere letzte Weiterbildung Kurs VII: Unsere Arbeit mit Familien waren wir beide so begeistert, dass wir uns entschieden haben diese Art Arbeit für eine breitere Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Wichtig ist uns, dass wir pro Tag nur mit einer Familie arbeiten, beschränkt auf den Vormittag – und am Nachmittag wollen wir Zeit haben über die Arbeit zu sprechen, wir sind offen für Fragestellungen – auch aus Euren eigenen Praxen – und dass wir auch Raum haben für theoretische Probleme. Wer eine Familie kennt, die an einem solchen – kostenlosen – Behandlung Interesse hat, soll mit mir Kontakt aufnehmen. Besonders achten wir natürlich für den Schutz und die Geborgenheit von kleinen Kindern.

Datum: Donnerstag 22. November 2018 9 Uhr bis Sonntag 25. November 17.00 2018 bei mir in der Praxis. TeilnehmerInnenzahl auf 12 Personen beschränkt. Kosten: 800 SFr.

B Selbsterfahrung

1. Reise in die eigene Schwangerschaft und Geburt

Da ich im Sinn habe mein Arbeitspensum zu reduzieren mit meinen 75 Jahren und zudem meine Schüler/Innen immer erfahrener werden, kann ich meine Arbeit gut an sie delegieren und möchte die an einem solchen Seminar interessierten Menschen auf die Therapeutenliste auf meiner Website hinweisen: Alle Schüler/Innen im In-und Ausland, welche solche Seminare anbieten sind mit einem roten Stern vor ihrem Namen gekennzeichnet. Und sie geben auf ihrer jeweiligen Website ihre Spezialitäten an, sodass Interessierte sich ein gutes Bild von ihnen machen können. Meine Seminare sind reserviert für Menschen, die selber therapeutisch tätig sind oder es werden wollen. Daten:

Freitag 26. - Sonntag 29. Januar 2018 von Morgens 9 bis Abends 18 Uhr mit Céline Schleser.

Freitag 7. – Sonntag 9. September 2018 mit Tiziana Fedrigo

Kosten 850 SFr.

2. Paarseminare:

Im Unterschied zu den Reisen in die eigene Schwangerschaft und Geburt werden Paarseminare bisher nur von wenigen meiner Schüler/Innen angeboten:

-   Gudrun Indlekofer mit ihrem Mann Joachim Detjen (www.geburt-und-leben.com) sie haben mit Paaren und Paarseminaren am meisten Erfahrung.

-   Zudem bieten seit neuerer Zeit auch Anke und Hanse Eyrich solche Paarseminare an (www.diewiege.com) – In Sulz, zwischen Stuttgart und Konstanz.

Alle vier Therapeuten kann ich wärmstens empfehlen. Und weil nur so wenig Paarseminare angeboten werden, will ich im 2018 weiterhin vier Paarseminare anbieten und zwar jeweils vom Donnerstag 16.00 Uhr bis Sonntag 17.00 Uhr:

4. – 7. Januar 2018 mit Helga Fink

22. – 25. März 2018 mit Gudrun Indlekofer

16. – 19. August 2018 mit Ines Oberscheid

13. – 16. Dezember 2018 mit Nicole Eger

Kosten 800.- pro Person, offen für jeweils vier Paare.

3.) Lebensanfang

Und als letztes Selbsterfahrungsseminar sei auf den Lebensanfang mit Michaela Mardonovic und mir hingewiesen (siehe Einleitung zu meinem Rundbrief). An vier ganzen Tagen wollen wir neuen Menschen teilhaben lassen an dieser tiefen transformativen Arbeit. Dabei ist Aufnahmebedingung, dass interessierte Menschen schon ein Seminar besucht haben bei mir oder meinen Schüler/Innen: Reise in die eigene Schwangerschaft und Geburt oder aber eine entsprechende Selbsterfahrung bei einem anderen Therapeuten kennen. Und Menschen die therapeutisch/heilerisch tätig sind, haben auch hier Vorrang in der Anmeldung.

Datum: 21. – 24. Juni 2018. Kosten 1150 SFr.

Ich wünsche Euch wieder alles Gute und eine segensreiche Zeit, damit ihr immer tiefer mit eurem inneren kreativen und menschlichen Kern Kontakt aufnehmen könnt.

Ganz herzlichst

Franz Renggli

Kurs I

Der Rundbrief kann hier als PDF-Dokument heruntergeladen werden: Rundbrief 2018

 
Franz Renggli - Körperpsychotherapeut /Paar-, Baby- und Familientherapeut
Nonnenweg 11 - CH-4055 Basel - Tel. (0041) 061 271 62 32 - www.franz-renggli.ch