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Die moderne Neurobiologie zeigt, wie unsere bewusste Erinnerung im dritten Lebensjahr mit dem Einsetzen der Sprache beginnt Gesteuert werden diese Prozesse mit der linken Hemisphäre unseres Gehirns, dem Sitz unseres logischen Denkens und diese Hemisphäre bleibt dominant während dem Rest unseres Lebens. In den ersten beiden Lebensjahren und in der Schwangerschaft jedoch ist die rechte Hemisphäre dominant. Hier werden unsere Körpererfahrungen, unsere Gefühle und unsere ersten Bindungserfahrungen gespeichert und geprägt. Sie bestimmen als „Grundmelodie” den Rest unseres Lebens – ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Diese Grundmelodie zu hören und zu spüren, zudem zu lernen, die alten Traumatisierungen zu verstehen und damit arbeiten zu können, ist das Anliegen meiner Weiterbildung.
Dabei geht die pränatale Psychologie und Psychotherapie von der Erfahrung aus, dass ein Baby ein voll bewusstes menschliches Wesen ist und dies während der ganzen Schwangerschaft, seit der Zeit der Zeugung. In dieser hoch sensiblen Zeit spürt es all die alten, nicht verarbeiteten Verletzungen seiner Mutter, genauso wie diejenigen des Vaters. Und ebenso die Schatten, welche diese alten Verletzungen der Eltern auf ihre Beziehung werfen. Wichtig bei dieser frühen Traumatisierung ist die Tatsache, dass es nicht „böse” Eltern sind, sondern wir alle leben in einer gestörten, „kranken” Kultur – und dies seit Tausenden von Jahren, seit es Hochkulturen gibt. Hier werden Mutter und Baby nach der Geburt voneinander getrennt als emotionale Anpassung an das entfremdete Leben in den Städten. Die Eltern sind somit nur die übermittler dieser „Verrücktheit” von einer Generation zur nächsten.
Was ein Mensch in diesem präverbalen Abschnitt erfährt, bestimmt sein ganzes Leben. Dabei besteht der Sinn unseres Daseins darin, dort wo wir durch unsere frühesten Verletzungen hart geworden sind, wo wir uns verschlossen haben, wieder weich zu werden und uns zu öffnen. Dort, wo unsere Seele aus Schmerz den Körper verlassen hat, diesen Schmerz auszuhalten und in unserem Körper präsent zu bleiben.
Durch meine Weiterbildung wird es möglich sein, die pränatale Dimension des Seelenlebens in die tägliche Arbeit zu integrieren, sei dies als Psychotherapeutin, ärztin, Hebamme oder als Cranio–, Shiatsu–Therapeutin etc.. Wir versuchen eine neue „Sprache” zu lernen, die Sprache der allerfrühesten Verletzungen – gespeichert in unserem Körper.
Im Seminar wird vorwiegend in Kleingruppen gearbeitet, wobei jeweils wechselweise die Rolle der Therapeutin und dann wieder diejenige der Patientin eingenommen wird. Die Kurse sind somit verbunden mit einem wichtigen Anteil an Selbsterfahrung. Die ganze Weiterbildung umfasst vier Blöcke zu je fünfeinhalb Tagen (154 Stunden, EMR–konform)
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Beginn der nächsten Ausbildungen:
Kurs I: Dienstag, 1. Juni 18.00h bis Sonntag 6. Juni 2010, 18.00h
Kurs II: Dienstag, 23., 18.00h bis Sonntag 28. November 2010, 18.00h
Kurs III und
Kurs IV: werden im 2011 angeboten
Im Seminarhaus an der Realpstr. 69 (Nähe Neuwilerplatz) bei Frau Marianne Leuenberger.
Kosten pro Kurs: Fr. 1050.–
Anmeldung:
Franz Renggli, Nonnenweg 11, 4055 Basel, Tel. (0041) 061 271 62 32
Die nächste Weiterbildung, Kurs I dauert vom 25.–30. Januar 2011 in 53604 Bad Honnef (Raum Köln-Bonn) in der Villa Schaaffhausen. Kurs II vom 20.–25. September 2011. Kurs III und Kurs IV werden im 2012 in Bad Honnef angeboten. Interessierte können sich melden bei Gudrun Indlekofer: (0049)08327 931856
Weitere Informationen zum Kurs 1
Weitere Informationen zum Kurs 2
Weitere Informationen zum Kurs 3
Weitere Informationen zum Kurs 4
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