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Alle ursprünglichen, traditionellen Kulturen tragen ihre Babys
ununterbrochen auf dem Körper herum, tagsüber wie nachts.
Alle Hochkulturen trennen Mutter und Kind - je höher die Kultur
desto radikaler die Trennung. Das Schreien der Babys und Kleinkinder
ist ein Thema in allen Hochkulturen.
Im Mittelalter starb mehr als die Hälfte der Bevölkerung
wegen der Pest: Der schwarze Tod wütete zwischen der Mitte
des 14. bis zur Mitte des 17. Jh. Im christlichen Europa. Ich erachte
diese Epidemie als eine Krise - und wenn so viele Menschen gestorben
sind, so muss dies als Ausbruch einer Massenpsychose verstanden
werden. Mein psycho- oder besser sozio-somatisches Modell ist die
Psycho-Neuro-Immunologie: Nicht ein Bakterium oder ein Virus steht
im Zentrum, sondern die Menschen einer Gesellschaft, welche durch
eine Krise erschüttert worden sind. Dauert sie zu langen, ist
sie zu heftig oder zu traumatisierend, wird das Immunsystem der
Bevölkerung langsam schwächer und bricht schliesslich
zusammen. Die Menschen werden offen" für eine Krankheit
und schliesslich für den Tod. Dieses Modell ist gültig
für jede Epidemie und kann als Schlüssel verstanden werden
zu einem neuen Verständnis der Geschichte.
In meinem Buch beschreibe ich die verschiedenen Ebenen der Krisen
im Mittelalter. Einerseits verliert sich die Kirche im Machtkampf
mit den weltlichen Herrschern, den Kaisern und sie verliert damit
ihre Vertrauenswürdigkeit und ihren spirituellen Schutz für
die Bevölkerung. Nach dem Hochmittelalter, nach einer langen
Periode von Wachstum im 12. und 13. Jh. wird das Europa des 14.
und 15. Jh. andererseits von einer ganzen Reihe von sozialen und
ökonomischen Krisen erschüttert. So erscheint beispielsweise
der Hunger im westlichen Abendland unmittelbar vor den Zeiten der
Pest, so dass das Wachstum der Bevölkerung dadurch zu einem
Stillstand kommt. Vor allem aber zeige ich auf, wie das Mittelalter
zur Zeit des schwarzen Todes in einen Wahn verfällt - durch
die Inquisition der Kirche, durch die Hexenprozesse und durch den
allgemeinen Teufelsglauben in der damaligen Zeit. So zum Beispiel
predigte Luther, wie er jede Nacht mit dem Teufel diskutierte und
ihn beschimpfte - und niemand hätte Luther als verrückt"
erklärt - das war ganz schlicht normal zu jener Zeit. Und genau
so war es normal", dass die Männer Frauen als Hexen
angeklagt haben: Hunderttausende von Frauen verbrannten im 16. und
17. Jh. auf dem Scheiterhaufen. Europa verlor damals seinen Realitätsinn
und versank in einen Massenwahn.
Vom Standpunkt der Tiefenpsychologie gilt: Wer eine Psychose, eine
Geisteskrankheit auftritt, muss eine Störung in der frühesten
Kindheit des betreffenden Menschen oder Volkes vorhanden sein. Was
ist in Europa geschehen bevor die Pest ausbrach? Schon seit Tausenden
von Jahren werden Mutter und Babys in allen Hochkulturen voneinander
am Tag getrennt. Aber ein- oder zweihundert
Jahr vor dem schwarzen Tod beginnen die Priester in den Kirchen
zu predigen, dass es einer Mutter nicht länger erlaubt sei,
mit ihrem Baby des nachts im gleichen
Bett zu schlafen. Begründet wird dieses Verbot durch die Gefahr
des Erdrückens ihres Babys. Somit haben die Kleinkinder ihre
letzte Möglichkeit verloren eine längere Periode von ununterbrochenem
Körperkontakt mit ihren Müttern zu erleben, nämlich
während der Nacht. Die Wiege wurde damals erfunden - sie kann
auf allen Bildern und Stichen der damaligen Zeit (ab dem 14./15.
Jh.) gesehen werden, auf welchen eine Familie und ihre Kleinkinder
dargestellt sind.
Ist das alles eine graue" Theorie im Kopf oder besser
im Herzen eines Psychoanalytikers? Oder gibt es Hinweise für
diese Hypothese? Als die Malerei im Europa des 13. und 14. Jh. erfunden
wurde, waren die Mutter Maria und ihr Jesusbaby das hauptsächliche
Thema dieser Bilder - während 400 Jahren. Die Menschen des
Mittelalters müssen in ganz Europa geradezu besessen gewesen
sein vom Thema Mutter und Kleinkind - und natürlich konnte
diese Thematik nicht anders dargestellt werden als durch Maria und
ihr Jesuskind. Wenn wir somit diese Marienbilder von einem tiefenpsychologischen
Standpunkt her betrachten, dann verstehen wir die Verrücktheit"
unserer Kultur.
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Betrachtet man die Maria- und Jesusbilder so sitzt
das Baby meist unauffällig auf dem Schoss seiner Mutter
(siehe Fig. 1). Aber beim Betrachten all dieser Bilder sind
mir bald zwei Extreme aufgefallen. Einmal gibt es das nackt
auf dem Boden liegende Baby, welches wild schreit oder gar mit
einem schreck erstarrten Ausdruck. |
| Fig 1 |
Doch die Mutter schenkt diesem Erleben von Panik keine Beachtung und
betet ihr Kind still an (siehe Fig. 4-14).
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| Fig 4 |
Fig 5 |
Fig 6 |
Fig 7 |
Fig 8 |
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| Fig 9 |
Fig 10 |
Fig 11 |
Fig 12 |
Fig 13 |
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| Fig 14 |
Beim anderen Extrem herrscht eine solch intensiv erotisch oder sexuelle
Atmosphäre zwischen Mutter und Baby, so dass es kaum verständlich
ist, warum wir dieses Phänomen bis heute übersehen haben
(Fig. 18-29).
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| Fig 18 |
Fig 19 |
Fig 20 |
Fig 21 |
Fig 22 |
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| Fig 23 |
Fig 24 |
Fig 25 |
Fig 26 |
Fig 27 |
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| Fig 28 |
Fig 29 |
Das nackte Baby ist der kleine Liebhaber seiner Mutter, sein Penis
ist im Zentrum unserer Aufmerksamkeit (Fig. 21, 28 und 29). Wenn die
Mutter aber auch noch nackt dargestellt wird, dann heisst das Bild:
Venus und Amor (Fig. 24 und 25).
Was ist die Bedeutung dieser Bilder? Natürlich verstehe ich
das eine Extrem, die Bodenkinder" als den bildnerischen
Ausdruck der damaligen verschärften Trennung zwischen Mutter
und Baby: Sie mussten viel weinen und schreien, ohne dass ihre Mütter
diese Verzweiflung beachtet hätten. Und das waren keine bösen"
Mütter damals, denn sie wurden durch ihre Kultur zu dieser
Trennung gezwungen.
Solch eine Trennung prägt eine tiefe Panik ein in jeden Menschen.
Und diese erscheint im späteren Leben in der einen oder anderen
Form, spätestens in jeder Liebesbeziehung. Wie haben die Männer
ihre Ängste gemeistert? Sie sind in ihre Arbeit geflüchtet
- ein Trend der vom aufsteigenden Handel des Kapitalismus im Mittelalter
hoch geschätzt wird. Und wie haben die Frauen ihr Problem gelöst?
Sie fühlen sich von ihren Männern verlassen und fliehen
zu ihren Babys und Kindern, was eine Gefahr des emotionalen Missbrauchs
darstellt. Das Baby wird so der kleine Liebhaber der Mutter, ein
Ersatz für den fehlenden Mann, dargestellt in den hoch erotisch
und sexualisierten Bildern von Maria und ihrem Jesusbaby. Das nackte
Baby trägt dabei die depressive Bürde seiner Mutter und
ist somit natürlich überfordert (Fig. 38-41, 44 und 45).
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| Fig 38 |
Fig 39 |
Fig 40 |
Fig 41 |
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| Fig 44 |
Fig 45 |
All dies wird gesehen und dargestellt durch die Augen, beziehungsweise
durch die Herzen der italienischen und holländischen Maler
- ein Spiegel der damaligen Mutter-Kind-Beziehung. Verzweiflung
und Verlassenheit einerseits und Ueberstimulation, beziehungsweise
Ueber-Erotik zwischen Mutter und Baby andererseits und beides zur
gleichen Zeit. Hier liegt die Wurzel und der Ursprung der Verrücktheit
unserer Kultur bis heute.
Denn diese Verrücktheit wurde nie beendet. Europa kam nicht
aus dem Massenwahn heraus durch das Aufblühen der Vernunft,
durch das beginnende Zeitalter der Aufklärung im 17. Jh.. Im
Gegenteil: Beim Beginn der Hexenprozesse wurden alte, vereinsamte
Frauen, Aussenseiterinnen als Hexen verbrannt. Aber je länger
die Prozesse dauerten, desto mehr schlossen sich die Hexen"
zusammen und klagten junge und erfolgreiche Politiker und Kirchenleute
als Teufel an und dass sie von ihnen sexuell verführt worden
seien. Immer mehr auch jüngere Männer der Machtelite wurden
verbrannt. Es war nicht die Vernunft und Einsicht, sondern die kalten
Füsse" der Männer, welche den Hexenprozessen ein
Ende setzten.
Und alles was damals nicht der Norm entsprach, wurde eingeschlossen
und verbannt in die grossen Arbeitshäuser" Kriminelle,
Arbeitslose, Bettler und psychisch kranke Menschen. Es ist dies
die Geburtsstunde unserer Gefängnisse und der späteren
psychiatrischen Kliniken. Europa kehrt zur Normalität"
zurück und parallel entwickelten sich die grossen Geisteskrankheiten,
welche in den Asylen eingeschlossen worden sind.
Die Trennung zwischen Mutter und Baby jedoch blieb, ja sie wurde
im 18. und 19. Jh. intensiviert. Das Kinderzimmer wurde erfunden",
zuerst in den oberen Klassen, was immer mehr vom Rest der Bevölkerung
übernommen wurde. Zu Beginn lehrten die Ärzte des 19.
Jh. die Mütter, dass ein Baby nur noch alle vier Stunden zu
füttern sei. Zwischen diesen Mahlzeiten wurde es einer Mutter
verboten zu ihm zu gehen, um es zu trösten. Ein Kleinkind wurde
konsequent zum Schreien und zur Panik erzogen" - als
Anpassung an den beginnenden Industriekapitalismus. Und im 20. Jh.
wurde die Spitalgeburt eingeführt: Das Baby in einer Klinik
wurde von seiner Mutter während den ersten fünf bis sieben
Tagen nach der Geburt getrennt. Es ist dies eine höchst sensible
Zeit, in welcher der bonding-Prozess, das gegenseitige Verlieben"
von Mutter und Neugeborenen seinen Anfang nimmt. Nicht nur wird
so die Beziehung der Mutter an ihr Baby gestört, sondern als
Konsequenz bleibt eine emotionale Störung zwischen ihr und
ihrem Kind bestehen. Und umgekehrt. Es ist dies der Endpunkt einer
menschlichen Tragödie, der Kulminationspunkt eines Trennungsprozesses
zwischen Mutter und Baby, welcher fünf- bis sechstausend Jahre
früher begonnen hat, seit der Geburt unserer Zivilisation
im alten Mesopotamien" (siehe der Ursprung der Angst).
*
Seit der Mitte des 20. Jh. sind wir technologisch fähig unsere
Welt zu zerstören mit unseren atomaren, chemischen und biologischen
Waffen und wir zerstören sie real durch unseren Hunger nach
Energie und Konsumgüter. Durch unseren Mobilitätswahn.
Doch in den USA haben seit 1950 einige Frauen wieder angefangen
ihren Babys die Brust zu geben und konsequenterweise tragen solche
Mütter auch ihre Kinder wieder auf dem Körper herum. Seit
den 70er Jahren ist dies zu einer alternativen Bewegung in der gesamten
industrialisierten Welt angewachsen. Diesen Kindern wird wieder
mehr Körperkontakt gewährt und in ganz fortschrittlichen
Familien dürfen sie sogar nachts bei ihren Eltern schlafen.
Die Väter kehren emotional wieder in ihre Familien zurück
und fühlen sich verantwortlich für ihre Babys und Kinder.
Konflikte in solchen Familien werden nicht länger vermieden.
Und diese alternative Form der Kinderbehandlung ist so stark angewachsen,
dass sie heute sogar die Art der Geburt in unseren Kliniken bestimmt,
bei welcher eine Mutter und ihr Neugeborenes immer weniger voneinander
getrennt werden. All dies ist eine unendliche Heilungschance in
unserer Kultur, eine Trendumkehr in Jahrtausende alten Trennungsprozessen
zwischen Mutter und Baby.
*
Natürlich ist das Mittelalter nur ein Spiegel, um zu zeigen,
dass wir heute auf einer ähnlichen Schwelle stehen wie damals.
Dabei ist Aids nicht etwa der Beginn einer neuen, der Pest vergleichbaren
Epidemie. Aids kann höchstens mit dem Hunger im Mittelalter
verglichen werden, wodurch die Wachstumskurve in der Bevölkerung
damals gebrochen worden ist. Eine wirklich neue, weltweite Epidemie
wie der schwarze Tod würde die Menschen innerhalb von Wochen
oder sogar wenigen Tagen sterben lassen. Und die Hight-Tech-Medizin
wird so hilflos sein wie die Ärzte im Mittelalter, welche sich
durch Schnabelmasken zu schützen suchten. Im Schnabel wurde
Parfüm versprüht, welche sie gegen die giftigen Dämpfe
des schwarzen Todes schützen sollte - eine Selbstkarrikatur.
In Selbstzerstörung aus Verlassenheit" geht es
mehr darum, den Ursprung unserer Verrücktheit, unseres Leidens
und all unserer Sehnsüchte in unserer Gesellschaft zu zeigen.
Eine Gesellschaft die ihre verletzten Gefühle vor allem mit
irgend einer Form von Sucht beruhigen
möchte. Eine Sucht jedoch, kann nie die Wärme und Geborgenheit
zurückbringen, welche wir als kleine Babys so dringend gebraucht
hätten. Und diese Verrücktheit hat ihren Ursprung somit
nicht in der Beziehung von schlechten" Müttern oder
von abwesenden Vätern. Ebenso wenig ist sie zu suchen bei den
bösen" Grosseltern. Sie alle kämpfen mit ihren
eigenen Ängsten. Im Zentrum all unseres Leidens steht vielmehr
ein Trennungsprozess zwischen einer Mutter und ihrem Baby - eine
Trennung, wozu in alten Hochkulturen gezwungen worden ist. Im Mittelalter
- wie bei allen grösseren Veränderungen und Weiterentwicklungen
einer Kultur - wurde dieser Trennungsprozess bloss intensiviert,
mit all den dazu gehörigen Konsequenzen. Und ein weiterer,
ökologischer Ursprung unserer Krise heute liegt im begrenzten
Wachstumspotential unserer Erde: Mit unserer blinden Sucht - geboren
aus einer mangelnden Geborgenheit - haben wir die Grenzen unseres
möglichen Wachstums erreicht oder bereits überschritten.
*
Die Lösung unserer gegenwärtigen Probleme liegt nicht
darin, dass beispielsweise Frauen Männer anklagen, die Verantwortlichen
für diese Krise zu sein. Durch Anklage gibt es auch in einer
Partnerschaft nie einen Ausweg. Wir alle müssen einen gemeinsamen
Weg finden, um aus dieser Krise herauszukommen. Wir sitzen alle
im selben Boot - zusammen mit unseren Kindern und mit allen unseren
zukünftigen Generationen. Eine Lösung liegt vielleicht
darin, dass Männer auf ihre Macht - als Abwehr von Angst -
verzichten und die Kostbarkeit ihrer Tränen entdecken. Frauen
indem sie nicht länger sich im Schatten grosser Männer
verbergen und selber Verantwortung im öffentlichen Leben zu
übernehmen bereit sind. Eine Lösung liegt schliesslich
auch darin, dass wir Eltern nicht länger unsere Kinder erziehen",
sondern erkennen, dass sie umgekehrt unsere grossen Lehrmeister
sind.
Wir befinden uns seit etwa einem halben Jahrhundert in einer immer
grösseren Krise. Unmerklich und ganz langsam hat sie begonnen.
Sie wird immer augenfälliger in der nächsten Zeit. Menschen
werden dadurch von Ängsten und Panikreaktionen erschüttert
sein. Andererseits sehe ich einen fundamentalen Umbruch in dieser
krisenerschütterten Zeit: Eine neue Form von Nähe und
Bindung zu unseren Partnern und Kindern entsteht. Verbunden ist
diese alternative Bewegung mit einer ausgeprägten Menschlichkeit
und einer Verantwortung für die gesamte Schöpfung. Es
grenzt an ein Wunder, dass solch ein Umbruch nicht nur in einzelnen
Menschen geschieht, sondern dass dies zu einer Massenbewegung in
unserer kranken Gesellschaft angewachsen ist. Ein Heilungsprozess
von unermesslicher Tiefe, ein Heilungsprotential, welche das Antlitz
der Menschheit verändern wird. Es ist mehr als nur ein Hoffnungsschimmer
am Horizont - für unsere Kinder und unsere Zukunft.
| Fig 1, Fig 41 |
Giotto |
| Fig 4 - Fig 7 |
Hugo van der Goes |
| Fig 8 - Fig 9 |
Robert Campin |
| Fig 10 - Fig 11 |
Hans Holbein d.J. |
| Fig 12 - Fig 13 |
Filippo Lippi |
| Fig 14 |
Sandro Botticelli |
| Fig 18 |
Andrea Mantegna |
| Fig 19 |
Andrea della Robbia |
| Fig 20 |
Jan Gossaert |
| Fig 21 |
Jan van Hemessen |
| Fig 22 |
Quentin Massys |
| Fig 23 |
Meister von Hohenfurth |
| Fig 24, Fig 27 |
Tizian |
| Fig 25 |
Angolo Bronzino |
| Fig 26 |
Giorgione |
| Fig 28 |
Correggio |
| Fig 29 |
Girolamo Parmigianio |
| Fig 38 |
Petronilla Meister |
| Fig 39 |
Piero die Cosimo |
| Fig 40 |
Bömischer Meister |
| Fig 44 |
Gerard David |
| Fig 45 |
Schule Sandro Botticelli |
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